Fenstersauger – eine große Arbeitserleichterung

Fenstersauger: Zur großen Familie der ungeliebten Hausarbeiten gehört mehrheitlich das Fensterputzen. Doch während manche Reinigungspflichten im Inneren der Wohnung nach eigenem Empfinden und Bedürfnis erledigt werden, ist ein nach aussen sauber wirkender Eindruck die gepflegte Visitenkarte der Wohnungsinhaber. Klare Fensterscheiben, saubere Rahmen und Gardinen signalisieren Gastfreundschaft und herzliches Willkommen. Ein gut geputztes odes eher vernachlässigtes Fenster fällt auf und gibt Rückschlüsse auf die dahinter lebenden Bewohner.

Wassereimer, Reinigungsmittel, verschiedene Tücher und Klarreiniger waren gestern. Ein Fenstersauger mit Einwischer ist heute.

Wie so viele andere Arbeiten lässt sich auch das Fensterputzen erledigen, wie schon die Großmutter es machte. Doch warum sollen nicht alle möglichen Erleichterungen genutzt werden, die auf dem heutigen Haushaltsgerätemarkt erhältlich sind?

Fenstersauger und ihr Zubehör sind echte Arbeitserleichterungen

Wer nicht gerade in einer Wohnung mit sehr niedriger Deckenhöhe wohnt oder generell nur sehr kleine Fenster zu pflegen hat, wird sich freuen, die große Trittleiter zum Fensterputzen zukünftig vergessen zu können. Fenstersauger werden von unterschiedlichen Herstellern mit Verlängerungen angeboten, die bequem das Gerät in höhere Regionen führen. Bereits hier zeigen sich die ersten Herstellerunterschiede: Es gibt das ca. 40 cm Verlängerungsstück oder sogar einen richtigen Stiel, der noch ein Abknickelement aufweist. So kann aus sicherem Stand der Fenstersauger auch am großen Fenster, an der Terrassentür oder einem schrägen Dachfenster z.B. optimal trocknen.

Nicht umsonst wird immer wieder die Zahl der Haushaltsunfälle jährlich mit vielen Stürzen beim Fensterputzen in Verbindung gebracht!

 

Welche Aufgabe übernimmt ein Fenstersauger?

Der Schmutz auf jeder Fensterscheibe (aussen und innen) wird immer in irgendeiner Form durch Feuchtigkeit entfernt. Reinigungszusätze und eine Vielzahl unterschiedlichster Tücher sind erhältlich, lösen den Schmutz und dann muss getrocknet und poliert werden, damit die Mühe mit strahlendem Glanz belohnt wird. Der Reinigungsvorgang erfordert mehrere Arbeitsschritte, die ein Fenstersauger deutlich reduziert. Seine Hauptaufgabe ist es, den feucht gelösten Schmutz in einem Arbeitsschritt „zusammenzuführen“ und das so gewonnene Schmutzwasser gleich einzusaugen.

Es entfällt das anstrengende und zeitraubende Abwischen des feuchten Schmutzes. Dies gelingt niemals mit nur einem Lappengang. Also wird mehrmals das verschmutzte Tuch im Wassereimer gespült, ausgewrungen und wieder über die Fensterscheibe gewischt. Nasse Hände, die zumindest in der kalten Jahreszeit bei dieser Arbeit rot, rauh und rissig werden und ein strapazierter Körper gehören durch die Arbeit der Fenstersauger der Vergangenheit an. Gerne war dies auch mit ein Grund, eine anstehende Fensterputzaktion auf einen anderen Tag mit leider noch mehr Schmutz zu verschieben.

 

Wie arbeitet ein Fenstersauger?

Jeder Fenstersauger besteht aus einem Führungskörper mit Griff, einer Saugdüse, einem Schmutzwasserbehälter und einem akkubetriebenem Motor. Die Mehrheit der auf dem Markt befindlichen Fenstersauger sieht sich äusserlich sehr ähnlich und funktioniert dennoch deutlich unterschiedlich. Sie sind fast immer weiss mit kleinen Farbakzenten oder, ganz im Gegenteil, in einer ausgesprochen kräftigen Farbe erhältlich. Gut sichtbar signalisiert der beleuchtete Betriebsknopf darauf seine Arbeitsbereitschaft oder seinen Akkuzustand.

Die wesentlichsten Unterschiede der Fenstersauger ergeben sich aus der Akku-Leistung, deren Ladezeit, deren Arbeitszeit und deren evtl. Auswechselbarkeit. Nach einer ca. 3-stündigen Ladezeit des Lithium-Ionen-Akkus ist ein durchschnittlicher Fenstersauger für etwa 30 – 35 Minuten leistungsfähig. In dieser Zeit werden etwa 100 m² Fensterfläche o. dgl. streifenfrei sauber. Zur besseren Nutzung der Ladekapazität bieten einige Hersteller für das Gerät einen sparsamen Stand-By-Modus an. Damit muss man nicht ständig ein- und ausgeschalten, da in der Ruhestellung der Motor selbstätig pausiert. Im preislich höheren Segment ist der Akku kein fest verbautes Element, sondern austauschbar. Mit einem weiteren Tausch-Akku kann man eine deutlich verlängerte Arbeitszeit ohne Wartezeiten nutzen, da die Wartezeiten für das laden nach dem Betrieb entfallen.

Nachdem die zu reinigende Fläche erst einmal feucht vorgewaschen ist, kann man den Fenstersauger mit seiner Saugdüse ansetzen und in einer Abziehbewegung führen. Die vom Akku über den Motor produzierte Ansaugluft nimmt das Schmutzwasser auf und sammelt es im Tank (etwa 100 ml Fassungsvermögen). Diesen Tank muss man von Zeit zu Zeit entleeren.

 

Was sind die größten Vor- und Nachteile der elektrischen Fensterreiniger?

Vorteile:

  • Zeitersparnis
  • streifenfreie Sauberkeit
  • körperschonende Technik
  • einfache Bedienung
  • vielseitig zu nutzen
  • tropfenfreies Arbeiten

Nachteile:

  • lange Akku-Ladezeit
  • teils kurze Akku-Laufzeit
  • große Ausstattungsunterschiede

 

Was gilt es vor der Anschaffung zu beachten? Welche Fenstersauger leisten welche Aufgaben, die es in der eigenen Wohnung gibt? Vor dem Kauf gibt eine eigene Aufstellung über die Menge der Glasflächen (Fenster, Türen), Spiegel oder auch Fliesen Hinweise auf das benötigte Gerät.

Im Haushalt mit unterschiedlich großen Arbeitsflächen lohnt sich vielleicht ein Fenstersauger mit austauschbarer Saugdüse. Eine Arbeitsfläche von ca. 18 cm oder 28 cm bietet doch eine deutlich spürbare Zeitersparnis. So wird auch das kleine Fenster bis an den Rahmen ansatzfrei klar. Selbst aufliegende Sprossen bilden dann kein Hindernis. Wer schräge Fenster zu pflegen hat, wird einen flexiblen Kopf für optimale Druckanpassung an Ecken und Kanten in ungewöhnlicher Handhaltung zu schätzen wissen. Balkontüren mit Rahmen oder randlose Zimmertüren bilden keine Herausforderung für den Rücken mehr, wenn Verlängerungsstiele (mit oder auch ohne Knickstelle) einzusetzen sind.

Der elektrisch gesteuerte Fenstersauger arbeitet selbstverständlich ohne hinderlichen festen Stromanschluss, sondern mittels Akku. Diese Akkus sind in der Regel fest montiert und mit ausschlaggebend für das Gewicht der Fenstersauger. Hier sind Unterschiede zwischen 600 g und 800 g möglich. Ist die einmal aufgeladene Arbeitszeit verbraucht, dauert es ca. 3 Stunden bis zur nächsten Vollladung. Also auch hier bedenken: Lohnt ein Fenstersauger mit auswechselbarem Akku, weil dadurch eine durchgängige Arbeit ermöglicht wird oder sind Unterbrechungen im Tageszeitplan kein Problem? (Der Zusatzakku ist dann eine Extraausgabe).

Fliesen mit flachen Fugen, Spiegel, Glastische oder auch Duschabtrennungen sind ebenfalls Anwendungsgebiete für Fenstersauger. Der schnelle Griff zum (nach Möglichkeit) immer geladenen Gerät ist leichter getan als das Vorbereiten von der „großmütterlichen“ Wischgarnitur. Es ist auf jeden Fall vorteilhaft, die Akkuleistung niemals bis zur vollständigen Entleerung zu nutzen, wenn bis zum nächsten Gebrauch nicht ausreichend Zeit zur Verfügung steht.

 

Der Fenstersauger erleichtert die Arbeit im Privathaushalt

Bei unterschiedlichen Anschaffungspreisen sind Fenstersauger in erster Linie für den Privathaushalt von nutzen. Sie unterstützen überzeugend bei der Reinigung zahlloser Wohnungsfenster, Glastüren oder auch Wintergärten, insbesondere auch Personen mit körperlichen Einschränkungen. Die im Fall von Wasser und Lappen auszuführenden Kraftanstrengungen und Bewegungsradien sind deutlich zu verkleinern. Selbst Reinigungsmittel kann man aufgrund der optimalen Ausnutzung auffällig reduzieren. In Kombination mit einem aus der Gebäudereinigungsbranche bekannten „Einwischer“ ist jede zu putzende Fläche schnell eingeschäumt und der Fensterreiniger beginnt nachfolgend seine trocknende, streifenfreie Arbeit. Innovative Mikrofaser am Einwischer benötigt nur einen Bruchteil an Feuchtigkeit und Reinigungsmittel, um säubernd aufzuschäumen. Selbst hier gibt es bereits wieder Unterschiede der Fenstersauger, indem manche direkt als 2-in-1-Gerät arbeiten. Ein Einwischer kann direkt am Gerät vor der Saugdüse montiert sein und durch verändertes Kippen der Vorrichtung wird erst gereinigt und anschließend sofort trockengesaugt. Mit ein wenig Übung gelingt diese weitere Besonderheit sicherlich nach kurzer Zeit.

 

Welche Personengruppen profitieren tatsächlich von einem Fenstersauger und warum ist das so?

Ein Fenstersauger ist aufgrund seiner Akku-Laufleistung eher für den Privathaushalt als für den gewerblichen Einsatz vorgesehen. Hier allerdings sorgt er für echte Arbeitserleichterung. Bereits das Vorwaschen der Scheiben oder sonstigen geraden Flächen kann in einer willkürlichen Auf- und Abbewegung geschehen. Der nachfolgende Schritt mit dem Fensterreiniger wischt wortwörtlich Schlieren, Schaum- oder Schmutzreste streifenfrei weg. Die Hände kommen nicht in Berührung mit dem verschmutzten Wasser. Dadurch strapaziert man seine Hände weniger und sie werden dadurch auch nicht rissig.

Wurde bisher der polierende Trockengang mit Leder, Zeitungspapier, Küchenkrepp, Mikrofaser- oder Geschirrhandtüchern sehr sorgfältig in einer Richtung vorgenommen, ist es für Fenstersauger kein Problem, an beliebigen Stellen abzubrechen und neu zu beginnen. Dies ist gerade bei sehr großen Flächen ein nicht von der Hand zu weisender Vorteil.

Ob Naturkautschuk oder Silikon das Material der Sauglippe ist, macht keinen Unterschied. Beide Varianten lassen sich ohne großen Druckaufwand perfekt zum Absaugen aufsetzen. Der Unterschied zwischen den verschiedenen Geräten mit ihren Sauglippen besteht dann eher darin, ob die Sauglippe nach eventueller Abnutzung einzeln austauschbar ist oder ob man gleich das ganze Gerät ersetzen muss. Niedrige Folgekosten erklären so manchen unterschiedlichen Anschaffungspreis.

Fensterrahmen sind empfehlenswert immer zuerst zu reinigen. Wenn man den Fenstersauger dann direkt bis an die äußersten Kanten führt, gibt es keine zurückbleibenden Laufspuren von Schmutzwasser.

Doch auch das kleine Malheur mit dem verschütteten Wasserglas, der umgekippten Blumenvase oder der Gießkanne z.B. ist Einsatzgebiet für Fenstersauger. Bevor hier tröpfelnde Feuchtigkeit evtl. Teppich, Parkett oder Laminat angreift, ist das Problem wirklich trocken bereits behoben.

Eine Auffälligkeit ist bei der Nutzung der Geräte zu bedenken: Das Arbeitsgeräusch liegt bei einer durchschnittlichen Lärmemission von 60 dB. In einem Haus mit mehreren Wohnparteien soll man geregelte Ruhezeiten nicht ignorieren.

Falls Sie sich für einen Fensterputzroboter interessieren, finden Sie HIER Informationen dazu.

 

Hier finden Sie alle Fenstersauger auf einen Blick:

* Preis wurde zuletzt am 21. November 2017 um 6:01 Uhr aktualisiert

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Fenstersauger
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